Startseite-> Presse-> Pressemitteilungen-> 2014-> 06|09|14 GNU für Banter See

GNU für Erhaltung Banter See



An kaum einem Ort in Wilhelmshaven harmonieren Natur und Freizeitvergnügen so sehr, wie am Banter See.

Die GNU ist ein Zusammenschluss in der Region Wilhelmshaven tätiger Natur- und Umweltschutzvereine. Mit dieser Gemeinschaft wollen wir stärker auf gemeinsame Anliegen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes hinweisen.

06-09-2014 |Für eine pflegliche Erhaltung der wertvollen Natur- und Naherholungs-Potenziale am Banter See setzt sich die „Gemeinschaft regionaler Natur- und Umweltschutzverbände Wilhelmshaven und Umzu“ [GNU] ein. In einem Positionspapier fordern die Umweltschutzverbände ein Freihalten des Banter Sees von jeglicher Wohnbebauung und eine Lösung des Blaualgen-Problems ohne Öffnung des Grodendamms. „Werden die jetzigen Pläne der Stadtverwaltung umgesetzt, ist die Natur der Hauptverlierer, aber auch erholungssuchende Wilhelmshavener werden ein attraktives Naherholungsgebiet verlieren,“ warnen die Verbände.

Sie weisen darauf hin, dass der Landschaftsrahmenplan der Stadt Wilhelmshaven dem Banter See und seinem Umfeld landschaftsschutzwürdige Hochwertigkeit zuspricht. Es fänden sich hier gesetzlich geschützte Biotope mit Pflanzengesellschaften, die in der „Roten Liste“ als bestandsgefährdet geführt werden. Die Brutkolonie der Flussseeschwalben ist seit 1969 als Naturdenkmal geschützt. Neben weiteren Brutvögeln werden, insbesondere zur Winterzeit, 34 Rastvogelarten von A[usternfischer] bis Z[wergtaucher] gezählt – ein im Kontrast zum Großen Hafen stehender Artenreichtum, der aus den ökologischen Bedingungen des Banter Sees resultiere.

Auf entschiedene Ablehnung stoßen bei den Verbänden derzeitige städtische Planungen zur Errichtung eines Campingplatzes in Klein Wangerooge mit bis zu 220 Stellplätzen von 70 bis 80 qm Standfläche. Aus Sicht der GNU handelt es sich hierbei um einen der wertvollsten Bereiche am Banter See, der damit überplant und einschließlich seines gesetzlich geschützten Sandmagerrasens zerstört werden würde. Hingegen ist die Anlage eines Campingplatzes auf dem nur noch zeitlich begrenzt genutzten Gelände der Ems-Jade-Mischwerke aufgrund des dort vollständig versiegelten Bodens nach Meinung der GNU unproblematisch. Die Planungen sollten nicht auf Kosten der Natur durchgeführt werden.

„Wilhelmshaven verzeichnet nach wie vor einen hohen Flächenverbrauch bei abnehmender Bevölkerungszahl. Zusätzlicher Wohnraum sollte daher nicht zu einer weiteren Zersiedelung führen, sondern vielmehr an bestehende Wohnbereiche anschließen und möglichst im Rahmen von Sanierungen vorhandenen Wohnraum aufwerten,“ mahnen die Umweltverbände. Das Landschaftsbild erfordere eine Sicherung des Freiflächenbestandes. Im Bereich der Banter Kaserne ließen sich noch weitere Flächen zur Erholungsnutzung herrichten.

Eine Öffnung des Grodendamms kann zu irreversiblen ökologischen Schäden führen ohne dass hiermit ein Verschwinden von zeitweiligem Blaualgenbefall garantiert werden könne. Das Manzenrieder-Gutachten liefert entgegen der häufig in der Öffentlichkeit dargestellten Interpretation nicht die Grundlage für eine Radikalmaßnahme wie die Öffnung des Grodendamms, sondern fordert vor einer endgültigen Entscheidung ein ökologisches Fachgutachten. Die Eröffnung eines Planfeststellungsverfahrens vor abschließenden Ergebnissen verbiete sich aus Sicht der GNU von selbst.

Weiterhin solle man besser diverse andere, noch nicht untersuchte Möglichkeiten durch Spezialisten zur Verbesserung der Wasserqualität testen. „Nautische Nutzungsperspektiven“ ließen in den städtischen Planungen freilich ganz andere Absichten als den vorgeblichen Gewässerschutz vermuten.

Quelle: Gemeinschaft regionaler Natur- und Umweltschutzverbände – Wilhelmshaven und Umzu [GNU]


Links:
Das Positionspapier der GNU können Sie unter dem folhenden Link einsehen:
http://www.bund-wilhelmshaven.de/


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